Beef Jerky aus dem Airfryer – Würziges Trockenfleisch selbst gemacht
Beef Jerky ist der ideale Snack für unterwegs oder nach dem Sport. Im Airfryer kannst du das Trockenfleisch ganz einfach selbst herstellen – ohne künstliche Zusätze und genau nach deinem Geschmack.
Das Geheimnis liegt in der niedrigen Temperatur und der konstanten Luftzirkulation, die dem Fleisch schonend die Feuchtigkeit entzieht, während die Aromen der Marinade intensiviert werden.
🥑 Zutaten
Für 4 Portionen
- 500 g mageres Rindfleisch (z. B. Tafelspitz, Oberschale oder Rouladen)
- 60 ml Sojasauce
- 1 EL Worcestershire Sauce
- 1 EL Honig oder Ahornsirup
- 1 TL Knoblauchpulver
- 1 TL Zwiebelpulver
- 0.5 TL Liquid Smoke (Flüssigrauch – optional)
- 1 TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
- 0.5 TL Chiliflocken (nach Geschmack)
👨🍳 Zubereitung
Fleisch vorbereiten
Das Fleisch von sichtbarem Fett befreien, da Fett beim Dörren schnell ranzig wird. Das Fleisch in ca. 3 – 5 mm dünne Streifen schneiden. Tipp: Wenn man das Fleisch für 1 Stunde anfriert, lässt es sich viel präziser schneiden.
Marinieren
Alle restlichen Zutaten für die Marinade in einer Schüssel verrühren. Die Fleischstreifen dazugeben und alles gründlich vermengen. Luftdicht verschlossen für mindestens 6 – 12 Stunden (am besten über Nacht) im Kühlschrank ziehen lassen.
Trockentupfen
Die Fleischstreifen aus der Marinade nehmen und mit Küchenpapier wirklich gründlich trockentupfen. Je weniger Oberflächenfeuchtigkeit vorhanden ist, desto gleichmäßiger wird der Dörrvorgang.
Airfryer beladen
Die Streifen nebeneinander in den Korb legen. Sie sollten sich nicht überlappen, damit die Luft ungehindert zirkulieren kann. Bei 500 g Fleisch sind oft zwei Durchgänge nötig.
Schonend dörren
Den Airfryer auf 60 – 70 °C einstellen (falls vorhanden, die Dehydrate-Funktion nutzen). Für ca. 3 – 5 Stunden dörren. Das Jerky ist fertig, wenn es sich biegen lässt und dabei leichte Fasern zeigt, aber nicht bricht.
💡 Tipps & Tricks
- ✓ Da bei sehr niedrigen Temperaturen gearbeitet wird, besteht kein Risiko für die Bildung von Acrylamid, wie es bei hohen Rösttemperaturen der Fall wäre.
- ✓ Nährstoffe wie Proteine bleiben durch die schonende Trocknung fast vollständig erhalten, während das Fleisch an Gewicht verliert und die Nährstoffdichte steigt.
- ✓ Wähle unbedingt sehr mageres Fleisch; Fettanteile verkürzen die Haltbarkeit des Endprodukts massiv.
- ✓ Bei der Reinigung nach dem Dörren reicht ein feuchtes Tuch für den Innenraum, da bei 70 °C keine Fettspritzer einbrennen.
- ✓ Hygiene ist beim Dörren das A und O – wasche deine Hände und Utensilien vor der Verarbeitung gründlich.