Zubehör-Check – Was man wirklich braucht (und was nicht)
Der Markt für Airfryer-Zubehör wächst rasant. Von speziellen Backformen bis hin zu mehrstöckigen Gittern gibt es kaum etwas, das es nicht gibt. Doch nicht jede Anschaffung ist sinnvoll. In diesem Guide erfährst du, welches Zubehör dein Kocherlebnis verbessert und welche Gadgets oft nur ungenutzt im Schrank landen.
Die Must-haves: Sinnvolle Ergänzungen
Zwei Zubehörteile haben sich in der Praxis als besonders wertvoll erwiesen: der Ölsprüher und ein präzises Fleischthermometer. Da der Airfryer mit heißer Luft gart, hilft ein feiner Ölnebel dabei, die Hitze gleichmäßiger auf die Oberfläche der Lebensmittel zu übertragen. Ein Thermometer hingegen sorgt dafür, dass Fleisch und Fisch punktgenau gegart werden, ohne auszutrocknen.
Auch Silikonformen sind für viele Nutzer unverzichtbar geworden. Sie erleichtern die Reinigung massiv, da sie herabtropfendes Fett auffangen und meist problemlos in die Spülmaschine dürfen. Zudem ermöglichen sie das Backen von flüssigen Teigen oder kleinen Aufläufen direkt im Korb.
Gesundheit, Sicherheit und Materialwahl
Beim Kauf von Zubehör spielt die Materialqualität eine entscheidende Rolle für die Gesundheit. Bei bestimmungsgemäßer Nutzung von hochwertigen Antihaftbeschichtungen oder lebensmittelechtem Silikon sind keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen zu erwarten. Es ist jedoch wichtig, beschädigtes Zubehör mit Kratzern in der Beschichtung konsequent zu ersetzen.
Hinsichtlich des Nährstofferhalts ist Zubehör, das die Luftzirkulation nicht behindert, im Vorteil. Je effizienter die Luft strömen kann, desto kürzer sind die Garzeiten. Kurze Garzeiten tragen dazu bei, dass hitzeempfindliche Nährstoffe besser geschont werden, da sie nicht unnötig lange der Hitze ausgesetzt sind. Zudem hilft die richtige Wahl der Temperatur dabei, stärkehaltige Beilagen goldgelb statt dunkelbraun zu garen, was die Bildung von Acrylamid minimiert.
Empfohlenes Airfryer-Zubehör
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Was man sich sparen kann: Die Staubfaenger
Vorsicht ist geboten bei extrem kleinteiligen Sets, die oft als „10-in-1“ Pakete verkauft werden. Viele der darin enthaltenen Metallgitter oder Eierhalter sind so unhandlich, dass sie die Reinigung erschweren, anstatt die Arbeit zu erleichtern. Auch spezielles Airfryer-Backpapier ist oft unnötig teuer – herkömmliches Backpapier, das man selbst passend zuschneidet (und dabei die Luftlöcher freilässt), erfüllt denselben Zweck.
💡 Achte bei Zubehör aus Metall immer auf abgerundete Kanten. Scharfkantige Roste können die empfindliche Beschichtung deines Airfryer-Korbs dauerhaft zerkratzen.
Weniger ist mehr: Ein guter Ölsprüher und eine passende Silikonform sind oft mehr wert als ein ganzer Schrank voll spezialisierter Metallgitter.