Airfryer Aubergine – Geröstet mit Knoblauch
Aubergine aus dem Airfryer war für mich eine Offenbarung. Früher habe ich Auberginen immer in der Pfanne gebraten und dabei literweise Öl verbraucht, weil das Gemüse alles aufsaugt wie ein Schwamm. Im Airfryer brauche ich nur einen Bruchteil des Öls und das Ergebnis ist trotzdem perfekt.
Die Scheiben werden wunderbar weich und cremig, bekommen aber gleichzeitig eine leichte Röstung, die für Geschmack sorgt. Mit Knoblauch und frischen Kräutern wird daraus eine aromatische Beilage, die zu vielen Gerichten passt. Ich esse sie oft einfach mit etwas Joghurt-Dip und Fladenbrot – total unkompliziert und lecker.
🥑 Zutaten
Für 2 Portionen
- 2 mittelgroße Auberginen
- 3 EL Olivenöl
- 4 Zehen Knoblauch, fein gehackt
- 1 TL Paprikapulver edelsüß
- 1 TL Getrockneter Oregano
- nach Geschmack Salz und Pfeffer
- 1 EL Frische Petersilie, gehackt
👨🍳 Zubereitung
Auberginen vorbereiten
Die Auberginen waschen und in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden. Ich schneide sie der Länge nach, das gibt schöne lange Streifen. Die Scheiben leicht salzen und 5 Minuten ziehen lassen – das entzieht Feuchtigkeit und Bitterstoffe. Dann mit Küchenpapier abtupfen.
Marinade herstellen
In einer kleinen Schüssel Olivenöl, gehackten Knoblauch, Paprikapulver, Oregano, Salz und Pfeffer vermischen. Diese Mischung auf beiden Seiten der Auberginen-Scheiben verteilen. Ich nehme dafür gerne einen Backpinsel.
In den Airfryer schichten
Den Airfryer auf 190°C vorheizen. Die Auberginen-Scheiben in den Korb legen, dabei dürfen sie sich leicht überlappen, aber nicht komplett aufeinander liegen. Falls nötig, in zwei Durchgängen arbeiten.
Rösten und wenden
Die Auberginen 15 Minuten rösten, nach 8 Minuten einmal vorsichtig wenden. Sie sollten weich sein und eine goldbraune Farbe bekommen. Die Ränder dürfen ruhig etwas dunkler werden – das gibt Röstaromen.
Fertigstellen
Die fertigen Auberginen auf einen Teller geben und mit frischer Petersilie bestreuen. Ich träufle manchmal noch einen Spritzer Zitronensaft darüber – das gibt Frische. Warm oder lauwarm servieren.
💡 Tipps & Tricks
- ✓ Das Salzen der Auberginen vorher ist kein Muss, aber ich mache es immer. Es verbessert die Textur und verhindert, dass sie zu matschig werden.
- ✓ Den Knoblauch nicht zu fein hacken, sonst verbrennt er schnell. Gröbere Stücke werden aromatisch geröstet.
- ✓ Falls die Auberginen nach 15 Minuten noch nicht weich genug sind, einfach 2-3 Minuten nachbacken. Je nach Dicke der Scheiben variiert die Garzeit.
- ✓ Die Auberginen schmecken auch kalt hervorragend, zum Beispiel im Salat oder auf einem Antipasti-Teller.
- ✓ Für eine würzigere Variante einfach etwas Harissa-Paste oder Chiliflocken zur Marinade geben.