Airfryer Apfelchips – Knusprig dünn mit Zimt
Apfelchips aus dem Airfryer sind der perfekte Beweis, dass gesunde Snacks nicht langweilig sein müssen. Dünn geschnittene Apfelringe werden im Airfryer knusprig und karamellig – ganz ohne Zucker oder Fett. Der Zimt macht das Ganze zu einem Snack, bei dem man sich nicht bremsen kann.
Wichtig ist wirklich nur eins: Die Scheiben müssen gleichmäßig dünn sein. Zu dicke Stücke werden weich statt knusprig. Ein Mandoline-Hobel ist hier Gold wert, aber mit einem scharfen Messer und etwas Geduld geht es auch.
🥑 Zutaten
Für 2 Portionen
- 2 große Äpfel (säuerlich, z.B. Braeburn oder Granny Smith)
- 1 TL Zimt
- 1 Spritzer Zitronensaft
- Optional: 1 Prise Muskatnuss
👨🍳 Zubereitung
Äpfel vorbereiten
Die Äpfel waschen, das Kerngehäuse mit einem Apfelentkerner oder Messer entfernen. Die Äpfel nicht schälen – die Schale gibt den Chips Stabilität und Farbe. In möglichst gleichmäßige Ringe schneiden, ca. 2–3 mm dünn. Ein Mandoline-Hobel macht das deutlich einfacher.
Würzen
Die Apfelringe mit Zitronensaft beträufeln – das verhindert Bräunung und gibt eine frische Säure. Dann den Zimt gleichmäßig darüber streuen. Am besten die Ringe dafür auf einem Schneidebrett auslegen und von beiden Seiten bestäuben.
Airfryer vorbereiten
Den Airfryer auf 160°C vorheizen. Die niedrigere Temperatur ist hier wichtig – bei höheren Temperaturen verbrennen die dünnen Ränder, während die Mitte noch weich ist.
Chips garen
Die Apfelringe einschichtig in den Korb legen – sie dürfen sich nicht überlappen. Bei 160°C für 15–18 Minuten garen. Nach 8 Minuten einmal wenden. Die Chips sind fertig, wenn sie sich trocken anfühlen und leicht gebogen sind. Sie werden beim Abkühlen noch knuspriger.
Abkühlen lassen
Die Chips auf einem Gitter vollständig abkühlen lassen. Das ist wichtig – frisch aus dem Airfryer sind sie noch biegsam. Die Knusprigkeit kommt erst nach 5–10 Minuten Abkühlen. In einer luftdichten Dose halten sie 3–4 Tage.
💡 Tipps & Tricks
- ✓ Säuerliche Apfelsorten wie Braeburn oder Granny Smith funktionieren besser als süße – die Säure balanciert den Zimt aus
- ✓ Gleichmäßige Dicke ist alles: Zu dicke Scheiben werden nie knusprig, zu dünne verbrennen. 2–3 mm ist optimal
- ✓ Nicht überlappen lassen im Korb – dann dämpfen die Scheiben und werden weich statt kross
- ✓ Die Chips werden beim Abkühlen deutlich knuspriger – nicht zu früh aufgeben und länger garen als nötig
- ✓ Wer es süßer mag: Einen halben Teelöffel Kokosblütenzucker zum Zimt geben – karamellisiert leicht