Airfryer Stromverbrauch – Wie viel spart man wirklich?
In Zeiten steigender Energiekosten suchen viele nach Alternativen zum klassischen Backofen. Der Airfryer wird oft als Stromsparwunder beworben. Doch wie viel spart man im Alltag tatsächlich ein und wann ist der herkömmliche Ofen doch die bessere Wahl? Wir haben die Fakten zum Energieverbrauch zusammengefasst.
Warum der Airfryer effizienter gart
Der Hauptgrund für die Energieersparnis liegt in der Physik. Ein herkömmlicher Backofen hat ein Volumen von etwa 60 bis 70 Litern, das aufgeheizt werden muss. Ein Airfryer hingegen konzentriert die Hitze auf einen Raum von meist nur 3 bis 8 Litern. Durch diese kompakte Bauweise und die extrem schnelle Luftzirkulation wird das Gargut deutlich schneller erhitzt.
Ein weiterer entscheidender Faktor ist das Vorheizen. Während ein Backofen oft 10 bis 15 Minuten benötigt, um die Zieltemperatur zu erreichen, ist ein Airfryer meist innerhalb von 2 bis 3 Minuten einsatzbereit oder kann sogar direkt gestartet werden.
Direkter Vergleich: Watt und Laufzeit
Ein typischer Backofen zieht unter Volllast etwa 2.500 bis 3.500 Watt. Ein Airfryer liegt meist zwischen 1.400 und 1.800 Watt. Da die Garzeit im Airfryer zudem oft um 20 bis 30 % kürzer ausfällt, ergibt sich eine deutliche Differenz auf der Stromrechnung. Bei einer täglichen Nutzung für kleine bis mittlere Portionen lassen sich so übers Jahr gerechnet spürbare Beträge einsparen.
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Gesundheit und Effizienz Hand in Hand
Die Effizienz des Airfryers hat auch einen positiven Nebeneffekt auf die Qualität der Lebensmittel. Durch die kürzeren Garzeiten bleiben hitzeempfindliche Nährstoffe tendenziell besser erhalten als bei langwierigen Backprozessen. Da zudem kein Wasser zum Garen benötigt wird, werden wasserlösliche Vitamine nicht ausgeschwemmt, wie es beim Kochen der Fall wäre.
Hinsichtlich der Sicherheit gilt auch hier: Bei bestimmungsgemäßer Nutzung der beschichteten Körbe sind keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen zu erwarten. Um Energie optimal zu nutzen, sollte man das Gerät jedoch nicht unnötig lange leer laufen lassen (Überhitzen vermeiden), was auch die Langlebigkeit der Antihaftbeschichtung schont.
Wann der Backofen dennoch gewinnt
Trotz der hohen Effizienz gibt es eine Grenze: die Menge. Wenn du für eine große Familie zwei Bleche Pommes oder drei Pizzen gleichzeitig zubereiten möchtest, müsste der Airfryer in mehreren Durchgängen laufen. In diesem speziellen Fall ist der Backofen energetisch im Vorteil, da er die große Menge in einem einzigen Vorgang bewältigt.
💡 Nutze den Airfryer vor allem für Portionen, die auf ein Backblech passen würden. Hier ist die Ersparnis am größten, da kein ungenutzter Raum mitgeheizt wird.
Strom sparen beginnt bei der Wahl der richtigen Gerätegröße. Der Airfryer ist für 1 – 4 Personen das derzeit effizienteste thermische Garwerkzeug in der Küche.