Die ultimative Reinigung – So bleibt das Gerät fettfrei

📅 10.02.2026 📖 7 Min. Lesezeit
Die ultimative Reinigung – So bleibt das Gerät fettfrei

Ein sauberer Airfryer ist die Grundvoraussetzung für unverfälschten Geschmack und eine lange Lebensdauer des Geräts. Eingebranntes Fett kann nicht nur unangenehme Gerüche und Rauch entwickeln, sondern auch die Effizienz beeinträchtigen. In diesem Guide erfährst du, wie du Korb, Gehäuse und die empfindliche Heizspirale richtig pflegst.

Tägliche Routine: Korb und Schublade

Nach jedem Gebrauch sollten der Korb und die Schublade gereinigt werden. Die meisten modernen Geräte sind spülmaschinenfest, was die Arbeit erleichtert. Dennoch ist eine sanfte Handreinigung oft schonender für die Antihaftbeschichtung. Ein weicher Schwamm und mildes Spülmittel reichen in der Regel aus, um Fettrückstände zu lösen, bevor sie sich festsetzen können.

Reinigung des Airfryer-Korbs mit einem weichen Schwamm

Das Herzstück: Die Reinigung der Heizspirale

Das wohl wichtigste, aber oft vernachlässigte Bauteil ist die Heizspirale an der Oberseite des Innenraums. Wenn Fett beim Garen nach oben spritzt, brennt es dort ein und führt beim nächsten Mal zu Rauchentwicklung. Sobald das Gerät komplett abgekühlt ist, solltest du die Spirale regelmäßig mit einem feuchten Tuch abwischen. Bei hartnäckigen Rückständen hilft eine weiche Bürste oder ein spezieller Fettlöser, der für Küchengeräte geeignet ist.

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Sicherheit und Materialschonung

Hinsichtlich der Beschichtung gilt: Bei bestimmungsgemäßer Nutzung sind bei Antihaftbeschichtungen gesundheitliche Beeinträchtigungen nicht zu erwarten. Um diesen Zustand beizubehalten, solltest du niemals Stahlwolle oder aggressive Scheuermittel verwenden, da diese die Oberfläche beschädigen könnten. Eine intakte Beschichtung sorgt zudem dafür, dass weniger Reste anhaften, was die Bildung von Schadstoffen bei hohen Temperaturen reduziert.

Sauberkeit ist auch ein Gesundheitsfaktor: Durch die Vermeidung von altem, rauchendem Fett wird sichergestellt, dass die Qualität deiner Mahlzeiten nicht durch Verbrennungsrückstände beeinträchtigt wird. Zudem bleiben Nährstoffe in einer sauberen Garumgebung besser vor unerwünschten Beigeschmäckern geschützt.

Blick in den Innenraum eines sauberen Airfryers auf die Heizstäbe

Der Trick mit der Zitrone: Natürliches Deep-Cleaning

Gegen hartnäckige Gerüche hilft ein einfaches Hausmittel: Stelle eine hitzebeständige Schale mit Wasser und einigen Zitronenscheiben in den Korb und lasse den Airfryer für ca. 5 bis 10 Minuten bei 100 °C laufen. Der Wasserdampf löst in Kombination mit der Zitronensäure Fettablagerungen im gesamten Innenraum und hinterlässt einen frischen Duft.

💡 Wische das Gehäuse außen regelmäßig mit einem Mikrofasertuch ab. Da der Airfryer oft auf der Arbeitsplatte steht, lagern sich dort Kochdünste ab, die mit der Zeit einen klebrigen Film bilden können.

Ein sauberer Airfryer gart nicht nur effizienter, sondern sorgt auch dafür, dass deine Gerichte genau so schmecken, wie sie sollen – ohne störende Raucharomen.

— Lifetester Redaktion

Häufige Fragen zur Reinigung

Nur sehr vorsichtig. Viele Sprays sind extrem aggressiv und können die Antihaftbeschichtung oder Kunststoffteile angreifen. Nutze lieber mildere Fettlöser oder Hausmittel wie Natron-Paste.
Ein kurzer Check einmal pro Woche oder nach der Zubereitung von sehr fettigen Speisen (wie Speck) ist ideal, um Einbrennungen zu vermeiden.
Prüfe, ob Fett in die Schublade getropft ist. Falls die Heizspirale sauber ist, kann es auch an zu leichten Lebensmitteln (wie Backpapier) liegen, die nach oben gegen die Heizstäbe gewirbelt werden.

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